Inhalt von "So eine Liebe"
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In Pavel Kohouts "So eine Liebe" geht es - kurz gesagt - um
die Liebe eines jungen Mädchens zu einem verheirateten Mann: Peter
Petrus, ein erfolgreicher Gelehrter, trifft seine frühere Liebe Lida
Matys wieder. Er ist aber inzwischen mit einer Ärztin verheiratet.
Doch Lida Matys verliebt sich erneut in Peter Petrus. Und dies geschieht
ausgerechnet am Vorabend ihrer Hochzeit mit dem ungeliebten Milan Stibor,
einem stürmischen, selbstsüchtigen, jungen Konstrukteur. - Ihre
Liebe endet jedoch tragisch:
"Ich liebe ihn, ich liebe ihn noch immer. Als ich ihn gestern
traf, da wusste ich es sofort. Es ist möglich, dass ich mir noch
nicht vorstellen kann, was für Folgen das alles haben wird....."
Lidas Geschichte wird hier im Sinne einer Gerichtsverhandlung mit ständig
wechselnden Szenen in Rückblenden neu aufgerollt. Der Versuch, der
Wahrheit dieses Falles auf den Grund zu kommen, erweist die Schuld aller
(Beteiligten). Hinter der behaupteten Liebe verbergen sich Egoismus, Feigheit
und Bequemlichkeit, die das Verhalten zu Lida bestimmen. Diese zieht daraus
ihre tödlichen Konsequenzen. Ein Bagatellfall des Lebens erhält
unversehens schicksalhaftes Gewicht, wie Petrus später erkennt:
"Erst ihr Tod gab allem diese grauenhafte Bedeutung..."
"So eine Liebe" ist kein politisches Stück. Es bildete
aber bei seiner Uraufführung 1957 in Prag gleichsam den Auftakt zu
der geistigen Liberalisierung im tschechoslowakischen Sozialismus.
Und so beginnt das Stück:
Anfang
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