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Sonntag, 5. Februar 2012

 
 

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Inhalt von "Mirandolina"

Originaltitel: "La Locandiera"
auch bekannt unter "Die Wirtin"
Lustspiel in drei Akten von Carlo Goldoni

Erstaufführung im Jahre 1752 (italienisch).


Das Stück spielt in Florenz, in Mirandolinas Gasthaus.

Die Herbergswirtin Mirandolina beherbergt zwei besondere Gäste: den verarmten Marquis von Forlipopoli, und den neureichen Grafen von Albafiorita. Beide buhlen um die Gunst der schönen Mirandolina. Der eine schenkt ihr ein edles Seidentuch aus Londón, der andere beehrt sie mit diamantenem Schmuck.

Zu diesen beiden stößt der Frauen verachtende und hochmütige Ritter von Ripafratta. Im Gegensatz zum Marquis und dem Grafen verzichtet er auf Komplimente gegenüber der Wirtin. Mirandolina hingegen bezirzt den "Cavaliere" durch ihren weiblichen Charme und ihre überschäumende Höflichkeit. Im Laufe der Handlung wandelt sich der frauenfeindliche Ritter zum feurigen Liebhaber, der seinerseits Mirandolina auf plumpe Art zu gewinnen versucht.

Fabrizio, der Kellner von Mirandolina, der zwar mit den Spielereien seiner Herrin vertraut ist, verliebt sich ebenfalls in die Herbergswirtin. Die beiden Kommödiantinnen Ortensia und Dejanira stiften zusätzliche Verwirrung. Dass am Ende Fabrizio der Glückliche sein wird, lässt sich ziemlich rasch erahnen.


Die Musik zum Stück:

Damit Sie ein bisschen wissen, in welchem Zusammenhang die Musik eingespielt wurde, sehen Sie jeweils den letzten Satz vor den Muikeinsätzen.

(real-audio-streams)

Akt I

01. Beginn
(Wirtshaus von Mirandolina)

Fabrizio: "Wer die (Frauen) verstehen kann ist tüchtig."
02. Umbau 1
(Zimmer des Cavaliere)

Cavaliere: "Es ist irgend etwas besonderes an ihr (Mirandolina). Aber deswegen werde ich mich noch lange nicht verlieben!"
03. Umbau 2
(anderes Gastzimmer)

Mirandolina: "Solange sich der Conte und der Marchese mit den beiden (Komödiantinnen) beschäftigen, lassen sie mich ja in Ruhe, und da kann ich mich ungestört um den Cavaliere kümmern."
04. Umbau 3
(Zimmer des Cavaliere)

Akt II

Cavaliere: "Oh Verfluchte (Mirandolina), ich habe dich durchschaut, du willst mich überwältigen, willst mich morden. Aber sie macht es mit so viel Grazie! Sie versteht es so gut, sich einzuschmeicheln... Teufel, Teufel, du willst's mir wohl zeigen? Nein, ich gehe nach Livorno!"

PAUSE

Der Conte speist mit den zwei Komödiantinnen.
05. nach der Pause
(Zimmer des Conte)

Cavaliere: "Was sehe ich? Mirandolina? Was will sei von mir? Sie hält ein Papier in der Hand. Gewiss bringt sie die Rechnung. Wie nur soll ich mich verhalten?"
06. Zwischenmusik 1

Mirandolina: "Das Werk ist vollbracht. Sein herz hat Feuer gefangen, lodert und sinkt in Asche."
07. Umbau 4 (gleiches Stück wie 03.)
(Mirandolinas Zimmer)

Akt III

Cavaliere: "Verflucht der Augenblick, in dem ich sie das erste Mal gesehen habe! Ich bin in ihre Schlinge gegangen, und da gibt es kein Entkommen mehr!"
08. Zwischenmusik 2 (O sole mio)

Conte: "Ich will ihren Gasthof ruinieren. Ich habe auch die beiden Komödiantinnen fortgeschickt."
(...)
Marchese: "Ich will augenblicklich mein Fläschchen zurückholen."

09. Umbau 5
(anderes Zimmer)

Mirandolina: "Sie aber, meine Signori, ziehen Sie ihre Konsequenz aus dem , was sie erlebt haben: zu Nutz und Fromm Ihrer Herzen. und wenn Sie jemals in die Lage kommen sollten, zu zweifeln oder gar zu wanken und zu fallen, dann denken Sie an die Listen, die Sie gesehen haben, erinnern Sie sich an Mirandolina."
10. Schluss (gleiches Stück wie 01.)


Um die Musikstücke anhören zu können, benötigen Sie den Real Player. Die aktuelle Version können Sie kostenlos unter real.com herunterladen.



Hier finden Sie noch einen abschliessenden Bericht des Cavaliere von Ripafratta.

 
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