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Sonntag, 5. Februar 2012

 
 

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Der Regisseur und seine Meinung zum Stück


 
Pascal Gassmann

Pascal Gassmann (*1963), der bereits das zweite Mal bei der DFTG Regie führt, wurde am 1. Januar 1963 in Bern geboren. Vor bald 16 Jahren entschied er sich, Theater als Beruf auszuüben. Heute ist er als Produktions- und Kursleiter, als Regisseur und als Schauspieler tätig. Von 1999 bis 2001 war er künstlerischer Leiter und Produktionsleiter beim "Theater für den Kanton Bern". Winterproduktionen in Mundart für Kinder und Sommer-Produktionen in deutscher Sprache für Jugendliche und Erwachsene waren seine Hauptbereiche.
In "Jim Knopf", "Der Kleine Prinz", "Der eingebildete Kranke", "Ein Abend zu dritt" und auch "Der Dieb, der nicht zu Schaden kam" hat er entweder Regie geführt oder mitgespielt.

Nebenbei hat er die Grundlagen für einen kleinen eigenen Theaterbetrieb aufgebaut: "Carré Noir", dessen Produktion im Dezember 2001 gestartet ist.

 

Der Regisseur zum Stück

Die Inszenierung der "Mausefalle" bedeutet mir als Regisseur sehr viel und ist für mich zugleich eine enorme Herausforderung. Gleichzeitig empfinde ich es als eine Ehre, dass ich ein solches Stück in Angriff nehmen und es auf der Bühne umsetzen darf. Doch bin ich nur einer unter Tausenden, die dieses Stück bereits inszeniert haben.
Wie dem auch sei: "Die Mausefalle" ist und bleibt ein Meisterwerk einer ganz grossen Bühnenautorin und Meisterin!
Wenn man als Regisseur in die Geschichte hinein taucht, erkennt man, wie fein und subtil die verschiedenen Rollen gezeichnet sind. Die Begegnungen von Menschen aus verschiedenen Richtungen erzeugen immer wieder neue Spannungen. Die Ereignisse sind meisterhaft zusammen gesetzt und führen schliesslich zu einem Schlussbogen.
Ein Stück wie "Die Mausefalle" zu inszenieren bedeutet für mich neben der Herausforderung auch ein Genuss. Doch die Aufgabe und die Verantwortung der Schauspieler/innen ist enorm, denn vom Beginn der Geschichte bis zu ihrem endgültigen Schluss wird von ihnen höchste Konzentration verlangt.

 
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