Der Regisseur und seine Meinung zum Stück
Pascal Gassmann
Pascal Gassmann (*1963), der bereits das zweite Mal
bei der DFTG Regie führt, wurde am 1. Januar 1963 in Bern geboren.
Vor bald 16 Jahren entschied er sich, Theater als Beruf auszuüben.
Heute ist er als Produktions- und Kursleiter, als Regisseur und als
Schauspieler tätig. Von 1999 bis 2001 war er künstlerischer
Leiter und Produktionsleiter beim "Theater für den Kanton
Bern". Winterproduktionen in Mundart für Kinder und Sommer-Produktionen
in deutscher Sprache für Jugendliche und Erwachsene waren seine
Hauptbereiche.
In "Jim Knopf", "Der Kleine Prinz", "Der eingebildete
Kranke", "Ein Abend zu dritt" und auch "Der Dieb,
der nicht zu Schaden kam" hat er entweder Regie geführt oder
mitgespielt.
Nebenbei hat er die Grundlagen für einen kleinen eigenen Theaterbetrieb
aufgebaut: "Carré Noir", dessen Produktion im Dezember 2001 gestartet ist.
Der Regisseur zum Stück
Die Inszenierung der "Mausefalle" bedeutet mir als Regisseur
sehr viel und ist für mich zugleich eine enorme Herausforderung.
Gleichzeitig empfinde ich es als eine Ehre, dass ich ein solches Stück
in Angriff nehmen und es auf der Bühne umsetzen darf. Doch bin
ich nur einer unter Tausenden, die dieses Stück bereits inszeniert
haben.
Wie dem auch sei: "Die Mausefalle" ist und bleibt ein Meisterwerk
einer ganz grossen Bühnenautorin und Meisterin!
Wenn man als Regisseur in die Geschichte hinein taucht, erkennt man,
wie fein und subtil die verschiedenen Rollen gezeichnet sind. Die Begegnungen
von Menschen aus verschiedenen Richtungen erzeugen immer wieder neue
Spannungen. Die Ereignisse sind meisterhaft zusammen gesetzt und führen
schliesslich zu einem Schlussbogen.
Ein Stück wie "Die Mausefalle" zu inszenieren bedeutet
für mich neben der Herausforderung auch ein Genuss. Doch die Aufgabe
und die Verantwortung der Schauspieler/innen ist enorm, denn vom Beginn
der Geschichte bis zu ihrem endgültigen Schluss wird von ihnen
höchste Konzentration verlangt.
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